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Retten, Helfen, Spaß haben – Bezirkswettbwerb der Jugend in Erding

Retten, Helfen und Spaß haben – das waren die drei wichtigsten Dinge für die achtzehn Jungwasserwacht’ler und ihre Betreuer auf dem Bezirkswettbewerb in Erding.

Nach der Anreise am Samstag morgen ging es für die Kleinsten der Stufe I (8 bis 10 Jahre) gleich ab ins Erdinger Hallenbad. Die sechs Disziplinen in der Stufe I sind noch sehr spielerisch aufgebaut, trotzdem sind die Sechs mit vollem Ernst bei der Sache und können sich gehen die anderen Mannschaften aus Oberbayern gut behaupten. Nach gut zwei Stunden geht es dann ab zum Mittagessen und anschliessend auf den gemischten Parcours mit Fragen zu Erste-Hilfe, Wissen rund um das Rote Kreuz und, natürlich, jede Menge Spielen dazwischen. Die Mannschaft der Stufe II (11 bis 13 Jahre) darf nach dem Mittagessen ins Hallenbad. Hier sind die Schwimm-Disziplinen schon deutlich anspruchsvoller und die Schiedsrichter haben ein waches Auge auf die Schwimmer, schließlich soll nicht nur schnell sondern auch richtig geholfen werden. In der Betreuerbesprechnung wird daher auf die wichtigsten Punkte daher nochmal hingewiesen – klappt es dann beim Schwimmen nicht, droht der Mannschaft die ein oder andere „Bonussekunde“. Strafzeiten gibt es für die Ainhofer wenige, ein gutes Zeichen dass die Übungen gut funktionieren, aber die Konkurrenz ist schneller – nicht viel aber jedesmal ein bisschen. Für die Stufe III (14 bis 16 Jahre) läuft es nicht optimal – die eingeschworene Truppe ist schon zum wiederholten Male in dieser Besetzung dabei aber Probleme mit der Ausrüstung kosten wertvolle Sekunden. Bei der Transport-Schwimmstaffel bemängelt der Bahnrichter die Kleidung, wie sich später rausstellen wird zu Unrecht. Die Mannschaft startet mit geliehenen Jacken einer anderen Wasserwacht – die Schwimmer sind nervös, die Sachen passen nicht so richtig und die Konkurrenz zieht davon. Bei der fünften Staffel dann der Super-GAU – der Knoten an einem Rettungsgurt geht auf! Der Lauf wird zwar nachgeholt, die Mannschaft aus Burghausen zeigt Teamgeist und schwimmt freiwillig mit, damit die Schwimmer nicht alleine sind – trotzdem ist die Luft raus, die Zeit schlechter als im Trainig. Unterkriegen lassen sich die Ainhofer trotzdem nicht, gut gelaunt geht es unter die Dusche und zum Abendessen – dabei sein ist alles.

Nach dem Abendessen stehen dann noch diverse Spiele und Unterhaltungsprogramm auf dem Plan, geschlafen wird in der Schul-Turnhalle bevor es am Sonntag dann für alle Stufen zum Praxis-Parcours geht. Neben diversen Spielen erwartet die Teilnehmer eine echte Neuerung – waren bisher die Wasserrettung und die Erste-Hilfe Stationen getrennt, muss dieses Jahr an einer kombinierten Wasserrettungs-Station ein echter Unfall am Wasser gemeistert werden. Die Fallbeispiele sind altergerecht aufbereitet, die Mimen vom örtlichen Jugendrotkreuz haben „echte“ Verletzungen – der Schock-Patient ist kreidebleich, aus der Wunde tropft Kunstblut. Für die Juniorretter aus dem Landkreis Dachau ist das alles kein Problem – jeder Patient wird fachgerecht versorgt, die Prüfer sind zufrieden.

Bei der Siegerehrung gibts dann doch noch ein paar Überraschungen für die Wasserwacht’ler aus der Ortsgruppe Ainhofen. Den Kleinsten aus der Stufe I verhelfen ihre guten Ergebnisse im Nicht-Schwimmerischen Teil zum zweiten Platz und somit zur Qualifikation zum Landeswettbewerb der schon nächste Woche in Neu-Ulm stattfinden wird. Die Stufe II und  III erreichen jeweils den Platz 1 in der Teilwertung Erste-Hilfe, die Stufe II holt sich zusätzlich den ersten Platz in der Teilwertung der Wasserrettungs-Übung. In der Gesamtwertung kommen beide Mannschaften leider nur jeweils auf den vierten Platz.