Das vergangene Wochenende mit Temperaturen um 35 Grad bescherte der Wasserwacht am Karlsfelder See einen arbeitsreichen Tag.

Schon im Laufe des Nachmittages füllte sich der Sanitätsraum der Wasserwacht-Station zeitweise mit mehreren hilfesuchenden Badegästen, mehrheitlich glücklicherweise nur mit kleinen Verletzungen. Gegen 16.00 erschien ein 19-jähriger mit starken allergischen Reaktionen, welche durch den herbeigerufenen Notarzt ambulant behandelt werden konnten.

Gegen 17.20 entdeckten Badegäste einen Mann kopfüber im See treibend. Zwei zufällig anwesende Ärzte begannen mit anderen Badegästen sofort mit Rettungsmassnahmen, doch auch mit Hilfe der Wasserwacht und dem abermals gerufenen Rettungsdienst gelang es nicht den 48-jährigen zu retten. Nahezu zeitgleich meldeten Badegäste zwei Kinder als vermisst, welche sich glücklicherweise nur zu einem Spaziergang um den See aufgemacht hatten und vergessen hatten den Eltern Bescheid zu geben.

Bild: Norbert Habschied/Dachauer Nachrichten