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Trotz Minusgraden nicht überall tragfähigen Eisflächen!

Trotz der anhaltenden Kälte während der vergangenen Tage besteht derzeit
auf zugefrorenen Gewässern immer noch Lebensgefahr. Allein in Oberbayern
kam es in den vergangenen Tagen zu vier Einbrüchen ins Eis. Bei den
aktuell niedrigen Wassertemperaturen verliert ein Mensch, der ins Eis
eingebrochen ist, innerhalb kurzer Zeit das Bewusstsein und läuft Gefahr
zu ertrinken. Die Wasserwacht warnt daher ausdrücklich vor dem Betreten
von Eisflächen und appelliert an die Eigenverantwortung der Menschen.
Um eine Einzelperson sicher zu tragen, ist eine Kerneis-Schicht von
mindestens 10 cm erforderlich, für eine Gruppe von Personen sogar 15 cm.

Gerade die Grundwasser-gespeisten Seen im Landkreis erreichen diese
Eisstärken nicht, aufgrund von Strömungen sind hier zudem starke
Schwankungen in der Eisdicke vorhanden – beim Betreten dieser Eisflächen
besteht *akute Lebensgefahr*!

Für den Ernstfall rät die Wasserwacht:
* Laut um Hilfe rufen
* In jedem Fall vermeiden, dass man unter das Eis gerät
* So wenig wie möglich bewegen, um so wenig Körpertemperatur zu
verlieren als nötig ist
* Sofort Hilfe holen: Notrufnummer 112
* Die eingebrochene Person beruhigen
* Mit Hilfe von Hilfsmitteln wie Rettungsring, Leitern (teilweise an
Seen am Uferbereich vorhanden), Ästen, Abschleppseil oder ähnlichen
Gegenstände die eingebrochene Person absichern
* nur ins eisige Wasser springen, wenn sie selbst über eine dritte
Personen mit Seil gesichert sind!
* den Verunfallten an Land bringen, in stabile Seitenlage bringen und
vor Kälte schützen bis der herbeigerufene Rettungsdienst eintrifft

Weitere Hinweise zum Verhalten auf und am Eis finden Sie unter http://www.wasserwacht-online.de/eisregeln.