Strahlender Sonnenschein bei knapp 30 Grad und warme 19 Grad Wassertemperatur lockten am Wochenende bereits die ersten Badegäste an den Karlsfelder See. Bereits gegen Mittag war der Parkplatz an der Hochstraße gut gefüllt und das grün der Liegewiesen rund um die Wasserrettungsstation wurde von unzähligen Sonnenschirmen durchbrochen.

Obwohl der offizielle Beginn der Badesaion am 15. Mai noch einige Wochen entfernt ist, waren auch die ehrenamtlichen Helfer der Wasserwacht bereits im Dienst und besetzten die Wachstation um bei Notfällen am See zur Stelle zu sein. Tobias Fritsch, Leiter der Ortsgruppe Karlsfeld, mahnt die Badegäste zur Vorsicht! „Die Wassertemperatur nimmt zur Mitte des See hin schnell ab so daß es auch bei geübten Schwimmern schnell zur Muskelkrämpfen oder einer Unterkühlung kommen kann.“ Vor allem die Badeinsel im südlichen Bereich des See verführt immer wieder Schwimmer zu leichtsinnigen Aktionen, im letzten Jahr mußte die Wasserwacht mehrfach erschöpfte Schwimmer mit dem Motorrettungsboot von der Insel retten, Ende Juni bezahlte ein Schwimmer seine Fehleinschätzung mit dem Leben – er wurde von den Tauchern der Wasserwacht erst einen Tag später auf dem Grund des Sees gefunden.

„Auch die Kraft der Sonne sollten die Gäste nicht unterschätzen“, so Fritsch weiter – trotz kühler Temperaturen und leichtem Wind sind gerade Kleinkinder bereits jetzt der Gefahr eines Sonnenstich ausgesetzt. Generell empfiehlt die Wasserwacht die Beachtung der Baderegeln welche auf der Seite der Wasserwacht Bayern unter www.wasserwacht.bayern zu finden sind. Sollte es doch zu einem Notfall kommen, sind die Ehrenamtlichen der Wasserwacht am Schnellsten per Telefon über die Notrufnummer 112 zu erreichen. Von hier aus werden dann die Helfer der Wachstation sowie bei Bedarf Rettungswagen und Notarzt verständigt. Bei kleineren Verletzungen leisten die Helfer der Wasserwacht direkt an der Station unkompliziert und kostenfrei Erste Hilfe – die Wachstation ist offiziell an Wochenenden und Feiertagen ab dem 15. Mai besetzt aber auch unter der Woche sind häufig Helfer anwesend. Ob die Wache besetzt ist, erkennt man an der weithin sichtbaren wehenden Fahne.