Im Rahmen eines politischen Treffens stattete der Bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder der Wasserwacht einen Besuch ab. Ortsgruppenleiter Andreas Fichtl und rund 15 ehrenamtliche Mitglieder der Wasserwacht des BRK Dachau empfingen Markus Söder in ihrer Hütte am Ufer des Karlsfelder Sees. Der BRK-Kreisvorsitzende Bernhard Seidenath, auf dessen Initiative der Besuch von Markus Söder stattfand, Landrat Stefan Löwl und Bezirkstagspräsident Josef Mederer wurden ebenfalls begrüßt. Gerne ließ sich der bayerische Landesvater vom Ortsgruppenleiter Andreas Fichtl über die Aufgabengebiete und Einsätze der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer informieren. Von Mai bis September verbrachten die Mitglieder der Wasserwacht etwa 4000 ehrenamtliche Stunden am See, um für die Sicherheit der Badegäste zu sorgen. „An heißen Sommertagen sind das etwa 25.000 Besucher, für die wir als Ersthelfer da sind“, erläuterte Fichtl. Die lückenlose Überwachung sei wichtig, denn das seichte Ufergewässer falle nach etwa fünf Metern plötzlich steil ab. „Gerade für Kinder kann das lebensgefährlich sein“, so Fichtl.

Insgesamt hatte die Wasserwacht in dieser Badesaison 70 Einsätze zu leisten „vom Bienenstich bis zur Wasserrettung“, berichtete der Leiter der Kreiswasserwacht Dr. Oliver Welter. Die Helfer hatten aber auch sechs Lebensrettungen durchzuführen. Zu den weiteren Aufgaben gehören jedes Jahr die Absicherung des Karlsfelder Triathlons sowie die Präsenz während des Feuerwerks auf dem Siedlerfest mit 40.000 Besuchern, wie Bootsführer Jürgen Fritsch ergänzte. Landrat Stefan Löwl informierte Markus Söder über die Entwicklung des Naherholungsgebietes Karlsfelder See und seine Bedeutung für den Landkreis. Bernhard Seidenath wies auf das Jubiläum des BRK Kreisverbandes Dachau hin, der heuer sein 130-jähriges Bestehen feiert. Markus Söder ging gerne darauf ein und berichtete, dass er in Nürnberg die nach dem Rotkreuz-Gründer Henri Dunant benannte Grundschule besucht habe. Er würdigte das Ehrenamt als großartige Leistung, die für den gesellschaftlichen Zusammenhalt unerlässlich sei. Die Mitglieder der Wasserwacht waren von der leutseligen und unkomplizierten Art des Bayerischen Ministerpräsidenten begeistert. „Diese Wertschätzung freut uns sehr“, betonte Oliver Welter. Zum Dank überreichten ihm die Wasserwachtler ein weißes T-Shirt mit ihrem Logo.

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