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Sieben neuen Wasserretter für den Landkreis

Am vergangenen Wochenende konnten sieben Wasserwachtler aus den Ortsgruppen Ainhofen, Dachau und Karlsfeld sowie weitere Teilnehmer aus der Wasserwacht im Landkreis München erfolgreich ihre Grundausbildung abschließen und dürfen sich nun mit Stolz „Wasserretter“ nennen.

Der Kurs umfasst 64 Unterrichtseinheiten in mehreren Modulen und setzt eine volle Ausbildung zum Rettungsschwimmer voraus. Die Teilnehmer erlernen dabei Grundlagen der Notfallmedizin, Rettung von Tauchern, Suchtechniken, Verhalten in Fließgewässern, sowie die technische Hilfeleistung im und am Wasser.

Die Ausbildung startete in Kooperation mit der Kreis-Wasserwacht im März noch unter schwierigen Bedingungen. Die Theorieblöcke mussten, Corona-bedingt auf gemeinsame Online-Abende und eLearning verschoben werden. Aber auch der praktische Teil Anfang April startete ungeplant mit umfangreichem Schneefall und Wassertemperaturen um die 8 Grad. „Das Wasser- oder die Luft-Temperatur ist nicht das Problem, der Wind an Land macht das ganze unangenehm“, so die Rückmeldung der Teilnehmer.

Nachdem im Landkreis Dachau die lokalen Einsatzgeschehen sowie die Grundlagen der Rettung durchgeführt wurden, stand auch ein Fließwasser-Tag an der Isar in München auf dem Programm. Sicheres Bewegen im Fließgewässer oder auch die Nutzung von Seiltechniken haben sichtlich viel Freude bereitet. So war zum Tagesende ein Sprung von einer Brücke in voller persönlicher Schutzausrüstung mehr ein Vergnügen als eine Herausforderung.
Sichtlich angespannt sind die Teilnehmer nach der Osterpause erneut am Karlsfelder See zur Prüfung angetreten. Die Rettung eines Tauchers, Arbeiten mit dem Motorrettungsboot oder auch eine Reanimation war jedoch kein Problem. Alle Teilnehmer haben erfolgreich bestanden.

Bei der anschließenden Urkundenverleihung sprach Andreas Fritsch, Technischer Leiter der Kreis-Wasserwacht, von „einem Zuwachs im Einsatzdienst, den wir dringend gebrauchen können“. Denn: Der Kursabschluss als Wasserretter ist die Grundlage, um in den Wasserrettungsdienst der Schnelleinsatzgruppe einsteigen zu können. Ergänzt appellierte er an die Absolventen, nicht nachzulassen. „Üben, üben, üben“, laute die Devise.

Kursleiter Simon Wetzstein beglückwünschte die Teilnehmer des Kurses und dankte besonders den Ausbildern aus dem Kreisverband München für ihre Hilfe. „Die Corona-Zeiten sind noch nicht beendet, aber wir hoffen, dass manches, was sich aufgestaut hat an Weiterbildungen, Kursen, oder Prüfungen, in den nächsten Monaten abgetragen werden kann“, sagte er.