Ausbildung bei der Wasserwacht
Gute Wasserrettung beginnt lange vor dem Einsatz. Unsere Einsatzkräfte durchlaufen eine umfangreiche, aufeinander aufbauende Ausbildung und können sich anschließend in verschiedenen Fachbereichen weiterqualifizieren.
Dabei geht es nicht nur darum, gut schwimmen zu können. Medizinische Versorgung, Rettungstechniken, Einsatztaktik, Kommunikation, Technik und Teamarbeit sind genauso wichtige Bestandteile unserer Ausbildung.
Du interessierst dich für die Wasserwacht?
Du musst nicht schon alles können, bevor du bei uns anfängst. Die Ausbildung baut Schritt für Schritt aufeinander auf. Welche Qualifikation du benötigst, hängt davon ab, welche Aufgaben du später übernehmen möchtest.
Für Interessierte: Rettungsschwimmen
Das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen ist nicht nur eine Voraussetzung für viele Tätigkeiten innerhalb der Wasserwacht, sondern auch eine eigenständige Ausbildung für Menschen, die ihre Rettungsschwimmkenntnisse für private oder berufliche Zwecke erweitern möchten.
DRSA Bronze
Einstieg in das Rettungsschwimmen und Erwerb grundlegender Rettungsfähigkeiten.
DRSA Silber
Die zentrale rettungsschwimmerische Grundqualifikation und zugleich eine wichtige Grundlage für den weiteren Ausbildungsweg.
DRSA Gold
Weiterführendes Rettungsschwimmabzeichen mit erhöhten Anforderungen.
Der Ausbildungsweg im Wasserrettungsdienst
01 Rettungsschwimmer im Wasserrettungsdienst
Der Rettungsschwimmer im Wasserrettungsdienst (RSiWRD) erweitert das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen Silber um wasserwachtspezifische Kenntnisse und praktische Fähigkeiten. Damit können Einsatzkräfte in Teilbereichen des Wasserrettungsdienstes, z.B. als Bootsbesatzung im Wachdienst, eingesetzt werden.
02 Sanitätsausbildung
Eine gute medizinische Erstversorgung gehört zum Wasserrettungsdienst. Die Sanitätsausbildung vertieft die Kenntnisse aus der Ersten Hilfe und bereitet auf die Versorgung von Patienten im Einsatz vor.
03 Wasserretter
Der Wasserretter führt die rettungsschwimmerischen, medizinischen und einsatztaktischen Fähigkeiten zusammen. Die Ausbildung ist damit eine zentrale Qualifikation für den aktiven Wasserrettungsdienst und bildet zugleich die Grundlage für verschiedene weiterführende Fachausbildungen.
Die vier Module
Was wird geprüft?
Jedes Modul beginnt mit einem theoretischen Eingangstest und endet mit einer theoretischen Prüfung. Am Ende des Lehrgangs folgt eine praktische Prüfung mit Fallbeispielen. Die Prüfung umfasst die Inhalte aller Module.
04 Motorbootführer
Motorboote sind ein wichtiges Einsatzmittel der Wasserwacht. Bootsführer müssen deshalb neben den rechtlichen Grundlagen auch Fahrmanöver, Rettungsmanöver, Bootstechnik und das sichere Arbeiten mit der Bootsbesatzung beherrschen.
05 Einsatztaucher
Einsatztaucher übernehmen besonders anspruchsvolle Aufgaben unter Wasser. Dazu gehören Such- und Rettungseinsätze sowie Bergungen.
06 Führungsausbildung
Mit zunehmender Erfahrung können Einsatzkräfte auch Führungsaufgaben übernehmen. Die Führungsausbildung vermittelt neben taktischen Grundlagen vor allem Entscheidungsfähigkeit, Kommunikation und den strukturierten Umgang mit Einsatzlagen.
07 Ausbilder
Wer seine Erfahrung weitergeben möchte, kann sich innerhalb der Wasserwacht auch zum Ausbilder weiterentwickeln. Dazu gehören unter anderem Ausbilder für Schwimmen, Rettungsschwimmen, Wasserretter, Motorboot und Tauchen.
08 Naturschutz & weitere Fachbereiche
Die Wasserwacht beschäftigt sich nicht ausschließlich mit Rettung. Auch Gewässer-, Natur- und Umweltschutz gehören zu den Aufgaben der Wasserwacht. Darüber hinaus gibt es weitere Spezial- und Fortbildungsbereiche.
Interesse an der Wasserwacht?
Du möchtest nicht nur zuschauen, sondern selbst Teil der Wasserwacht werden? Wir zeigen dir gerne, welche Möglichkeiten es gibt und wie dein persönlicher Ausbildungsweg aussehen kann.
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